Einführung in die Thematik und Überblick über die Beitrage.- I. Problembeschreibungen.- Assimilation, Integration und ethnische Konflikte: Können sie durch „Kommunikation“ beeinflußt werden?.- Migration, Medien und die Politik der Anerkennung: Aspekte des Zusammenhangs von kultureller Identitat und Medien.- Identität, Kooperation und interkulturelle Kommunikation.- Migranten und Medien: Wahrnehmungs- und andere Probleme.- II. Überblicke und Vergleiche zur Integrationsleistung der Massenmedien.- Wie Medien über Migranten berichten.- Massenmedien und Fremdenfeindlichkeit im Ländervergleich: Eine Analyse internationaler Nachrichtenmagazine.- Türkisch-deutsche Medienbeziehungen: Phasen und Systematik.- Die kritische Rolle der Massenmedien bei der Integration sozialer Minderheiten: Anmerkungen aus einem deutsch-israelischen Forschungsprojekt.- III. Internationale Beispiele medialer Integration.- Bessere Präsentation durch bessere Repräsentation: Anmerkungen zur medialen Integration von ethnischen Minderheiten.- Kampagnen gegen Rassismus: Strategien der symbolischen Inklusion von Fremden in Deutschland und Großbritannien.- Das Kino als politische Integrationsagentur: Afro-amerikanische Identitätsangebote im Hollywood-Film der 90er Jahre.- IV. Mediale Konstruktion des Konflikts.- Strukturen politischer Argumentation in Migrationsfragen.- Zur medialen Konstruktion von Bedrohung: Die Rolle der Medien im Migrationsdiskurs.- Von deutschen Einzeltätern und ausländischen Banden: Medien und Straftaten.- V. Strukturen, Inhalte und Nutzung.- Türkische Fernsehnachrichten in Deutschland im Herbst 1992: Ein inhaltsanalytischer Vergleich der Abendnachrichten von Inter Star, Tele On und TRT International mit den Titelseiten von Hürriyet und Tercüm an.- TürkischeFernsehprogramme in Deutschland: Eine Analyse der Programmstrukturen und der Inhalte von Nachrichtensendungen.- Von der Gastarbeiterin zur Schutzpolizistin: Das konstruierte Bild der fremden Frau im deutschen Film und Fernsehen.- Mediennutzungsverhalten von Ausländern in Deutschland.- Mediennutzung der türkischen Migranten.- Angaben zu den Autoren und Herausgebern.
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Die aktuelle Auseinandersetzung sowie Berichterstattung über die Neuregelung des Staatsbürgerschaftsrechtes zeigen, dass die Rolle der Massenmedien einer kritischen Betrachtung unterzogen werden muß. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob und wie die Medien zur Orientierung und Integration der ethnischen Minderheiten beitragen, etwa indem sie Möglichkeiten bieten, an sozialen Kontexten, Lebensstilen und gesellschaftlichen Ereignissen in Deutschland zu partizipieren. Angesichts der individuellen und sozialen Problemlagen, der verschiedenen religiösen, kulturellen und politischen Erfahrungshorizonte sowie der unterschiedlichen rechtlichen Stellung der einzelnen Migrantengruppen in der Bundesrepublik müssen an die Medien höchst vielfältige Anforderungen gestellt werden, zumal sich Teile dieser Migranten verstärkt ausländischen Medienangeboten zuwenden.
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Was können die Medien zur Vermeidung ethnischer Konflikte beitragen?
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Produktdetaljer
ISBN
9783531135069
Publisert
2000-05-30
Utgiver
Vendor
Springer vs
Høyde
229 mm
Bredde
152 mm
Aldersnivå
Professional/practitioner, P, 06
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Heftet
Antall sider
288
Om bidragsyterne
Dr. Heribert Schatz ist Professor für Politikwissenschaft an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg.Jörg-Uwe Nieland ist wiss. Mitarbeiter am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. an der Gerhard Mercator-Universität Duisburg sowie an der Universität Siegen.
Dr. Christina Holtz-Bacha ist Professorin im Fach Publizistik an der Universität Mainz.